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Neue Softwareversion 1.12

21.03.2018

Die Version 1.12 enthält zwei neue Protokolle, einen neuen Abschnitt im GMF-Modul und einige andere kleinere Neuerungen.

 

Neuer Abschnitt im GMF-Modul

Bei Klick auf „Deviations“ werden die „Abweichungen“, für jeden Teil des Körpers einzeln, in Bezug auf die normale Physiologie aufgelistet. Durch die Auswahl einer einzelnen Zeile werden unten mögliche Ursachen und ihre funktionalen Bedeutungen angezeigt. Dieses Instrument verschafft nur einen allgemeinen Überblick und erstellt keine Diagnosen.

Slant Board Protokoll

Das Slant Board Protokoll besteht aus 10 Sway-Tests (Statik-Haltung), die auf einer geneigten Platte, die als „Slant Board“ bezeichnet wird, durchgeführt werden (wir empfehlen eine Neigung von 15°).

Die Tests mit einem Gyko auf der Skapulaebene (wir erinnern, dass die Vorwärts-Rückwärts- und Mitte-/Seite-Bewegungen ausgewertet werden, nicht die Winkel des Sprunggelenks, siehe Kap. 4.2.2.10) ausgeführten Tests sind folgende:

  • Flach Rechts                            (Sway mit dem rechten Fuß nicht auf der Platte, sondern auf dem Boden)
  • Dorsalflexion Rechts                (Sway mit dem rechten Fuß auf der Platte in Plantarflexion)
  • Plantarflexion RRechtsight       (Sway mit dem rechten Fuß auf der Platte in Dorsalflexion)
  • Inversion Rechts                      (Sway mit dem rechten Fuß auf der Platte in Inversion)
  • Eversion Rechts                       (Sway mit dem rechten Fuß auf der Platte in Eversion)
  • Flach Links                              (gleichermaßen für den linken Fuß)
  • Dorsalflexion Links
  • Plantarflexion Links
  • Inversion Links
  • Eversion Links

Reps Protokoll

Das Reps-Protokoll besteht aus folgenden Tests:

  • Reps Reaktion
    • Optischer Impulsreaktionstest mit 3 Wiederholungen
    • Der 10/Mittelwert der Reaktionszeit [s] wird als Ergebnis S1 genommen
  • Reps Kraft
    • Test mit 3 Sprüngen
    • Der Mittelwert der Kraft [W/kg] wird als Ergebnis S2 genommen
  • Reps Frequenz
    • Tapping-Test für 10 Sekunden
    • Der Mittelwert des Rhythmus [p/m]/6 * Variationskoeffizient der Kontaktzeit [s] wird als Ergebnis S3 genommen

Am Ende der drei Tests wird ein endgültiges Reps-Ergebnis berechnet, das aus der Summe von S1, S2 und S3 besteht

Gewichtsverlauf Patient/Athlet

Jedes Mal, wenn eine Athletenkarte gespeichert wird, wird auch sein Gewicht in einer Tabelle erfasst. Eine spezielle Ansicht zeigt die chronologische Auflistung und eine Verlaufsgrafik. Es lässt sich auch ein Bericht ausdrucken.

 

 

Sprungtest mit Zusatzlast

In den sekundären Parametern des Sprungtests ist es nun möglich, das Gewicht einer Langhantel, einer Kettlebell oder eines anderen während des Tests verwendeten Handgerätes einzugeben (sowohl in absoluter Form als auch in % des Körpergewichts). Die Werte für Energie und Gesamtleistung und spezifische Leistung werden entsprechend neu berechnet (siehe Kap. 4.2.2.2 im Benutzerhandbuch).

Witty RFID Management

Der Witty RFID-Leser kann sich jetzt auch in einiger Entfernung zum PC befinden, an den dann über USB eine Witty·Timer-Stoppuhr angeschlossen werden kann (siehe Kap. 4.4.4.2 im Benutzerhandbuch).

Sonstiges

  • Mit Klick auf die rechte Maustaste öffnet sich ein Video, das sich mit der Standardsoftware in Windows (z. B. Media Player, VLC, etc.) ansehen lässt.
  • Die maximale Anzahl von Sprüngen in einem Sprungtest wurde auf 999 erhöht.
  • Es wurde die Zip-Komprimierungskomponente für den Export im Format geändert, sodass nun Exporte über 4 GB möglich sind.
  • Unterstützt werden die Webcams Logitech Brio und Basler acA2040-120uc und acA1300-200uc.